Auf zum Tango Tanzen – Argentinien und Uruguay

BuenosAires-ArgentiniaMan hätte fast ahnen können: ist die Sitzungswoche rum, geht es hinaus in die weite Welt. Noch sind nur wenige Reiseankündigungen vorhanden, wenn die Abgeordneten kurz vor Weihnachten im Auftrag des Wählers zum Wohle Deutschlands und der Völkerverständigung in der ersten Klasse durch die Welt jetten.

Den Auftakt in der nächsten Reiserunde macht aber der Gesundheitsausschuss. Drogen gehören mit dazu und weil es schon in Deutschland nicht damit klappt, schaut man sich in Südamerika um, wie es besser laufen könnte. Am Samstag geht es los für eine ganze Woche.

 

Gesundheitsausschuss informiert sich über die staatliche Drogenpolitik in Argentinien und Uruguay

Montevideo-UruguayMitglieder des Ausschusses für Gesundheit werden sich in Argentinien und Uruguay über die staatliche Drogenpolitik und die Auswirkungen auf die Gesundheitssysteme der Länder informieren. An der Delegationsreise nach Buenos Aires und Montevideo, die vom 14. bis 21. November 2015 stattfinden wird, nehmen der Vorsitzende des Ausschusses, Dr. Edgar Franke (SPD, Leiter der Delegation) sowie die Abgeordneten Michael Hennrich, Karin Maag und Erwin Rüddel für die Fraktion der CDU/CSU, Burkhard Blienert für die Fraktion der SPD, Frank Tempel für die Fraktion DIE LINKE. und Dr. Harald Terpe für die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN teil.

Wie in keiner anderen Weltregion gehören Drogenkonsum und -handel zum Alltag des lateinamerikanischen Kontinentes. Uruguay hat als erstes Land der Welt umfassende Konsequenzen aus dem gescheiterten „Krieg gegen die Drogen“ gezogen und im Jahr 2014 einen regulierten Markt für die gesamte Wertschöpfungskette von Marihuana geschaffen. Die neue Politik verschiebt den Fokus im Umgang mit Drogen von Strafverfolgung und Repression auf Gesundheit, Bildung und Schadensminimierung.

Argentinien hat sich im vergangenen Jahrzehnt zum Produktions- und Transitland für den internationalen Drogenhandel entwickelt. Armut und Perspektivlosigkeit waren der Nährboden für den stark gestiegenen Drogenkonsum und die zunehmende Drogenkriminalität. Die Formulierung einer neuen Drogenpolitik scheiterte.

Die Delegation wird sich in Argentinien u. a. mit Gesundheitsminister Dr. Daniel Gustavo Gollán und Sicherheitsministerin Maria Cecilia Rodriguez über die staatliche Drogenpolitik austauschen. In Uruguay stehen neben dem Besuch einer staatlichen Drogenanbaustätte ein Gespräch mit dem Generalsekretär der nationalen Drogenbehörde, Milton Romani Gerber, sowie der Besuch der staatlichen Drogenbehörde IRCCA auf dem Programm.

Quelle: Deutscher Bundestag

atm_logo_deDistanz: 48.264 km (TXL – EXE – MVD – TXL), CO2-Ausstoss 17.076 kg

428061_352481494786651_519268187_n Dossier: bei fragdenstaat.de an den Deutschen Bundestag und das Auswärtiges Amt

 

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Posted on November 12, 2015, in Argentinien, Ausschuss, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Burkhard Blienert, CDU/CSU, DIE LINKE, Edgar Franke, Erwin Rüddel, Frank Tempel, Harald Terpe, Karin Maag, Michael Hennrich, SPD, Uruguay and tagged , , , . Bookmark the permalink. Leave a comment.

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